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Die Illertalklinik Illertissen wandelt sich zu einem modernen Gesundheitszentrum
Am 23. November 2005 fiel der offizielle
Startschuss für den Neu- und Umbau der Illertalklinik Illertissen. Mit dem
feierlichen ersten Spatenstich in Anwesenheit von Landrat Erich Josef Geßner,
Stiftungsdirektor Uli-Gerd Prillinger, Stiftungsdirektor Konrad Hunger,
Bürgermeisterin Marita Kaiser, Architekt Jürgen Schröder, Bauunternehmer
Kurt Alexander Motz und Bauleiter Anton Gürtner haben die Arbeiten zur
Sanierung der Illertalklinik samt Neubau des Bettenhauses begonnen.
Die Illertalklinik Illertissen schafft mit dem
Neubau des Patiententraktes direkt neben dem "alten" Krankenhaus die
Voraussetzungen, um der Bevölkerung in und um Illertissen auch zukünftig
eine optimale medizinische Versorgung gewährleisten zu können sowie mit
deutlich verbessertem Komfort und gehobener Ausstattung einem modernen
Gesundheitszentrum gerecht zu werden.
In nur 2 Jahren Bauzeit wird ein Krankenhaus
entstehen, das nicht nur von der Bauweise her Neuerungen mit sich bringt,
sondern auch im medizinischen Leistungsspektrum werden sich zukunftsweisende
Änderungen ergeben, welche das Leistungsangebot der Kliniken im Landkreis
Neu-Ulm optimal ergänzen:
Ihr Krankenhaus der Zukunft
Der Neubau wird über eine großzügig angelegte
Eingangshalle mittels zwei Aufzügen mit dem bestehenden Osttrakt der
Illertalklinik Illertissen mit den Diagnose- und OP-Räumen verbunden.
Das neue Gebäude, das westlich des bisherigen
Hauteinganges und südlich des bestehenden Bettenhauses errichtet wird,
besteht aus einem rechteckigen Unter- und Erdgeschoss. Die vier darüber
liegenden Pflegestationen sind in einem L-förmigen Bau untergebracht.
Im
Untergeschoss befinden sich die
Therapieräume der Abteilung Physiotherapie. Ebenfalls werden dort die
Haustechnik, die Ver- und Entsorgung und die neue Bettenzentrale
eingerichtet.
Im Erdgeschoss
liegt die mit 18 Betten und vier Kreißsälen ausgestattete
Entbindungsstation. In zwei der Entbindungsräume sind so genannte
Wannengeburten möglich. Auf der integrierten Säuglingsstation steht ein
separater Raum zur Verfügung, der speziell für die Behandlung kranker
Neugeborener konzipiert ist.
Im 1. Obergeschoss
werden die Patienten untergebracht, die in den Belegabteilungen für
Gynäkologie, HNO oder Urologie in Behandlung sind.
Im 2. Obergeschoss
wird hier schwerpunktmäßig die Innere Medizin mit 30 Betten vertreten
sein. Darüber hinaus finden sich dort der (Neuro-) Psychologe, der
Sozialdienst und die Ernährungsberatung.
Im 3. Obergeschoss
entsteht in Verbindung mit der Inneren Medizin die geriatrische
Abteilung, die ebenfalls 30 Betten zur Verfügung hat. Des Weiteren
finden sich stationsnah multifunktionale Therapieräume für Logopädie und
Ergotherapie.
Im 4. Obergeschoss
sind 20 Betten für Kurzzeitpflege geplant.
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